Trust is a sword!

Vertrauen ist die Basis für alles – Freundschaft, Familie und eine Beziehung!

Jedes Mal wenn wir eine Verbindung mit jemandem eingehen, egal ob Freundschaft oder Beziehung, müssen wir den Schritt wagen, demjenigen unser Vertrauen zu schenken. Wir müssen ohne jeglichen Zweifel in die Verbindung gehen, ansonsten könnte man nicht von Vertrauen sprechen. Dieser Schritt ist nicht immer einfach, vor allem wenn man schon zu oft negative Erfahrungen gemacht hat. Und trotzdem muss man diese Hürde überwinden, weil man sich nicht ewig verschließen kann, nur in der Hoffnung, dass man dann keine Enttäuschung mehr erfährt.

Vertrauen ist ein Schwert, das man demjenigen in die Hand drückt. Derjenige entscheidet dann, ob er dich damit verteidigt oder dich mit diesem Schwert verletzt. Wir können nur hoffen, dass derjenige die erste Option wählt und sich nie anders entscheiden wird. Jedoch hat man die Sicherheit letztendlich nie, es gibt einfach keine Garantie für zwischenmenschliche Beziehungen.

Wenn dann der Zeitpunkt gekommen ist, dass derjenige das Vertrauen ausnutzt und sich darüber hinwegsetzt, dann fühlt es sich wirklich an, als würde einem jemand ein Schwert in den Rücken rammen. In den Rücken deshalb, weil es unerwartet kommt und nicht absehbar war. Deswegen ist es umso schmerzlicher. Man fragt sich, wie das passieren konnte, nachdem man doch schon einiges miteinander erlebt und durchgestanden hatte. War es vielleicht alles nur eine Farce, eine Seifenblase, die man sich aufgebaut hatte und die jetzt zerplatzt ist. Man wird es wahrscheinlich nie wissen. Man weiß nur, dass man sich Vorwürfe macht, wie man so dumm sein konnte und wieder jemandem bedingungslos zu vertrauen. Man fragt sich, ob es überhaupt noch Sinn macht irgendjemand Vertrauen zu schenken, wenn es doch letztendlich nur ausgenutzt wird. Schließlich steht man am Ende vielleicht nicht mit einem gebrochenen Herzen da, aber trotzdem mit einer Wunde, die nur langsam verheilen und eine Narbe zurücklassen wird.

Trotz allem muss man daran glauben, dass es Menschen gibt, die einen stets mit diesem Schwert verteidigen und nicht verletzen werden. Deshalb den Glauben an das Gute aufzugeben wäre fatal. Eine Narbe tut anfangs weh, aber sie ist auch ein Zeichen von Stärke. Es wird vielleicht niemals leichter mit einer Enttäuschung umzugehen und doch werden wir von Mal zu Mal stärker.

Es gibt vielleicht nicht tausend Menschen, denen man genauso wichtig ist, aber es gibt ein paar wenige und diese sind dafür Gold wert.

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